Kühkopf und Knoblochsaue

Was wie der letzte Schrei beim Feinschmecker klingt, ist in Wahrheit ein Naturschutzgebiet an den Rheinauen. Das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblauchsaue ist eines der seltensten urwüchsigen Flussauenlandschaften in Mitteleuropa und mit ca. 24qkm das größte Schutzgebiet im Bundesland Hessen. Es liegt am nördlichen Oberrhein und ist wahrhaftig ein faszinierendes Ökosystem für ursprünglichen Auewald mit seiner Flora und Fauna, insbesondere für Wasserpflanzen und -vögel.

Da das Naturschutzgebiet rechtsrheinisch sehr einfach zu erreichen ist und mit vielen Wanderwegen durchzogen ist, lohnt es sich, auch nur einige Stunden oder für einen Tagesausflug in diese Landschaft einzutauchen. Wir waren dort am vergangenen Wochenende und waren von den von der Natur geschaffenen Lebensräumen in dem Überschwemmungsgebiet begeistert.

Der Name des Naturschutzgebiets kommt übrigens daher, dass die Halbinsel annähernd die Form eines Kopfes aufweist und zudem früher „Königsland“ war; also Königsland-Kopf oder kürzer Königs-Kopf. König wurde im mittelhochdeutschen „künec“ gesprochen und Künec-Kopf schliff sich im Laufe der Zeit zu „Kühkopf“ ab. Und die Knoblochsaue trägt den Namen der Familie von Knobloch, der das Gebiet Ende des 15. Jahrhunderts gehörte.

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