Naturreservat En Gedi

Israel-EnGedi-Map

En Gedi liegt am Westufer des Toten Meeres und ich bin schon einige Male am Eingang zum Nationalpark vorbeigefahren – ohne die spektakulären Wadis erkunden zu können. Am vergangenen Freitag war es nun soweit: Ich bin um 6 Uhr morgens losgefahren, um pünktlich um 8 Uhr zur Öffnung des Parks dort zu sein. Außer zwei oder drei anderen Wanderen war so früh morgens der Taleingang bis auf wilde Steinböcke und Schliefer wie ausgestorben. Der Anblick der Natur mit den wilden Tieren, die sich in der Sonne aalten, war schon wie ein kleines Wunder!
En Gedi besteht aus zwei getrennten Tälern bzw. Wadis, nämlich Wadi David und Wadi Arugot. Das Wadi David zählt mit seinen zahlreichen Wasserfällen zu den schönsten in ganz Israel. Das Wadi Arugot hingegen begeistert kletter-affine Wanderer durch seine steile Wegführung bis zum sogenannten versteckten Wasserfall. Beide Wadis sind eigentlich das ganze Jahr über begehbar und auch nicht sehr weit voneinander entfernt.
Ich habe mich für das Wadi David entschieden, weil es insgesamt kürzer ist und auch bei niedrigem Wasserstand immer wieder zu einem erfrischenden Bad im kühlen Nass einlädt. Darüber hinaus sind Fauna und Flora hier im En Gedi ein kleines Naturwunder: Gefördert durch die Frischwasserquellen gibt es tropische Pflanzen, jede Menge Farne, Sodomsapfel, Akazien und mannshohes Schilfgras. Und die erwähnten Syrische Steinböcke, Klippschliefer und andere kleinen Tiere leben hier wie im Paradies – mitten in der Wüste.

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