Wie kocht man eigentlich ein Ei im Lagerfeuer?

Blöde Frage, könnte man denken?! Man kocht ein Ei, sagen wir ein Hühnerei, natürlich am Feuer genauso wie zuhause: Wasser in den Topf und da das Ei hinein. Dann kochen. – Was aber, wenn kein Wasser da ist oder auch kein Kochutensil wie Topf, Tasse oder Pfanne?
Wer das Ei einfach ins Feuer oder die Glut legt, in der Meinung, da ist es heiß, da wird das Ei schon kochen, der irrt sich!
Gerne kannst du den Versuch einmal durchführen: das Ergebnis ist etwa so, wie ein Ei, das man in der Mikrowelle erhitzt. Nur ist im letzteren Fall noch eine Glastür zwischen dem explodierenden Ei und dir. Am Lagerfeuer macht sich ein Ei, das explodiert, nicht gut… Der Inhalt wird in alle Richtungen fliegen…
Das Ei wird im Feuer einfach viel zu schnell erhitzt und deshalb dehnt sich der Inhalt rasend schnell aus. Die dünne Eierschale hält dem Druck nicht stand und springt.

Also wie dann ein Ei im Lagerfeuer kochen?

Wir haben am Wochenende im Rahmen eines Trainings draußen zwei Varianten ausprobiert: 1. Das Ei sehr dick in feuchtes Moos einwickeln, und das auf das Feuer legen. Das wird dann irgendwann anfangen, sehr zu qualmen, und nach zehn Minuten ist das Ei dann fertig, wenn alles gut geht.
2. Die Eierschale an der Spitze mit einem Messer etwa fingerdick eindrücken und dann das Ei mit der eingedrückten Spitze nach oben in die randnahe Glut stellen. Mit einem dünnen Holzstäbchen nun die ganze Zeit das Ei innen verrühren, bis es langsam hart wird.

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