Toubkal-Nationalpark

Die vergangenen Tage sind wir am Rand des Nationalparks rund um den Jebel Toubkal gewandert. Wer Bergluft, steile Aufstiege und die erdigen Farben der Berberhütten mag, ist hier genau richtig.
Unsere Wanderwege liegen zwischen 1700 und 2300 Höhenmetern, das ist für die Kinder gut machbar. Die Bergwanderwege, die sich kreuz und quer durch den Nationalpark ziehen, beginnen fast alle in Imlil – unserem Ausgangspunkt. Selbst der Weg zum Gipfel des Jebel Toubkals startet hier.

Hier einige Impressionen von unseren Wanderungen nach Around (auch Armeed), zum Wasserfall des Flusses Mizane und zum Tizi n’Tamatert Pass auf 2279 m mit seinen wunderschönen Hängen mit Aleppo-Kiefern.

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Auf dem Weg in den Hohen Atlas

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Wir fahren von Marrakesch mit einem Mini-Bus zunächst nach Asni. Die Stadt liegt bereits am Fuß des Hohen Atlas. Dort haben wir notgedrungen einen einstündigen Aufenthalt, da unser Bus nicht weiterfährt. Wir warten also in der großen Mittagshitze auf den nächsten Mini-Bus, der uns nach Imlil bringt. Das Berberdorf Imlil liegt bereits auf ca. 1800m und ist das letzte, das man mit dem Auto erreichen kann. Danach gibt es nur noch Bergpfade, auf denen man weiter laufen kann oder aber mit Esel bzw. Maultier weiterkommt. Das Dorf ist auch der beste Ausgangspunkt, um den Nationalpark Toubkal zu erkunden und um den höchsten Berg Nordafrikas – den Jebel Toubkal 4167 m – zu besteigen.
Hier oben haben wir für die nächsten fünf Tage unseren Stützpunkt und wollen im Hohen Atlas wandern.


Kunterbuntes Marrakesch

Unsere erste Station in Marokko ist die fast 1000 Jahre alte Stadt Marrakesch. Sie erscheint rosafarben von allen Seiten aufgrund des verwendeten Sandsteins. In der Mitte liegt die Medina mit ihren uralten verwinkelten Gassen und wunderschönen Riads. Auch wir wohnen hier für vier Tage und verschmelzen mit dem Gemenge aus Suk, Arabern und Stadtwirrwar.
Eingerahmt ist Marrakesch von den schneebedeckten Gipfeln des Hohen Atlas, was als spektakuläres Aussichtsbild sicher in unserem Gedächtnis bleiben wird.

Als Marktplatz dient der quirlige Djemaa el-Fna, der mitten in der Medina Anziehungspunkt für Gaukler wie Touristen ist. Außerhalb der Medina gibt es viele Gärten und Parkanlagen, in denen auch wir immer mal Schatten und etwas Grün gesucht haben.

Einige Impressionen von unserem (kurzen) Aufenthalt hier.

Gauklertreff Djemaa el-Fna

Der wichtigste Platz mitten in Marrakesch gleicht einem ausgelassenen Zirkus, auf dem Zauberer, Akrobaten, Wahrsager, Schlangenbeschwörer und sogar „Zahnärzte“ ihr Unwesen treiben. Wer allein ein Bild oder Schnappschuss von den Gauklern, Tänzern oder Schlangen machen möchte, zahlt schon 10 Dirham oder umgerechnet etwa einen Euro! Trotzdem ist es ein Muss, diesen Platz zu besuchen und in die Atmosphäre einzutauchen.

Wir waren jeden Abend dort und haben uns begeistern lassen. Auch Silas und Johannes hat es sehr gefallen – nur um die Schlangen haben sie immer einen weiten Bogen gemacht.

Gegen Abend füllt sich der Platz weiter mit unzähligen Imbissständen, die frisch zubereitetes Kebap oder Tajine anbieten. Jederzeit laden verschiedene afrikanische Tanz-, Turn- und Musikdarbietungen zum Verweilen und Staunen auf dem Platz mitten in der Medina ein. Die untergehende Sonne taucht letztlich das faszinierende Spektakel mit ihrem gleisenden Licht in ein Szene aus Tausend und einer Nacht!

Marokko und der Atlas aus der Luft

Wir sind da. Der Flug entlang der spanischen Ostküste und dann quer über Marokko war sehr angenehm. Und der Ausblick über das Land mit den verschiedenen Höhenzügen – teils schneebedeckt – war herrlich!

Heute werden wir Marrakesch entdecken. Wir freuen uns sehr!

Bow and Arrow

I made a bow and arrows in the wild using only natural materials and primitive tools I’d made previously from scratch (as usual). The tools used were a celt stone hatchet, a stone chisel, various s…

Quelle: Bow and Arrow