naturpfad gewinnt Fotowettbewerb

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Wir sind mit dem Osterhasen in den Urlaub an Ostersamstag geflogen. Den kuscheligen Hasen haben wir am Terminal 1 von Fraport bekommen und haben unser originellstes Foto mit dem Hasen eingesendet.
Das Foto entstand am 6. April in M’Hamid in Marokko, als wir mit dem Kamel-Trekk in die Wüste aufbrachen.

Mit diesem Foto haben wir einen von drei Reisegutscheinen im Wert von 300 Euro von Fraport gewonnen. Hier der Link zu der Fraport-Facebook Seite. Dort werden auch noch die Gewinner-Fotos erscheinen… Die sind nun da.

Fotowettbewerb2016-Fraport-Gutschein

Mit Kamelen in die Wüste

Etwas Schöneres gibt es eigentlich für die Kinder nicht: Wir reiten mit drei Kamelen und bepackt mit Zelten und Essen in die Wüste. – Hier die schönsten Aufnahmen dazu!

Jeder Reise wohnt ein Zauber inne

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Ein Moment und ein Erlebnis, die mich zusammen begeistert und beglückt haben: Es ist 23.15 Uhr GMT und ich liege in einem provisorischen Matratzenbett mit mehr als drei schweren Wolldecken über mir, weil es kalt werden wird. Wir sind mit einem Kameltrekk in El Mesouiria, ca. 8 km westlich von M’Hamid, im westlichen Rand der Sahara unterwegs und übernachten draußen im Zelt. Zwischen den Dünen gibt es ein paar vereinzelte Tamariskenbäume. Die Natur aus Sand und Himmel ist hier wie aus dem Bilderbuch.
Außer mir sind alle im Camp und übernachten in den Zelten. Ich liege einfach draußen unter freiem Himmel und bin vom Sternenhimmel überwältigt.

Die Sternbilder zum Greifen nah und es ist Neumond! So viele Sterne habe ich draußen noch nirgendwo bisher gesehen – und schlafe selig darunter ein!
Für mich ist das der kleine Zauber dieser Reise nach Marokko, den ich nicht mehr vergessen werde.

Um 6.15 Uhr morgens habe ich übrigens nochmals ein Stück Zauber zu sehen bekommen. Da geht die Sonne über der Wüste und mir auf, und ich genieße den Moment wieder. Die Natur kann mich immer wieder verzaubern…

Karawanen-Ritterburg „Taourirt Kasbah“

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Taourirt Kasbah in Ouarzazate

Heute haben wir die alte „Kamel-Ritterburg“ Taourirt Kasbah besichtigt, die den Karawanen als Unterkunft in alter Zeit diente. Wir konnten uns darin gut vorstellen, wie den Nomaden dort nach den strapaziösen Wanderungen Unterschlupf und Schutz gewährt wurde. Und für die Kinder war es ein Riesen-Spaß, dem großen Treppengewirr in den Türmen zu folgen.

Zwischenstation auf dem Weg zur Sahara

Wir sind gerade auf dem Weg vom Atlas-Gebirge zum westlichen Rand der Sahara. Dazu überqueren wir den Atlas beim Tissa-Tichka Pass auf 2260 m und fahren zunächst nach Ouarzazate. Von dort sind es dann immer noch ca. 200 km bis zur westlichen Sahara an der Grenze von Marokko zu Algerien.

Nach mehr als fünf Stunden Fahrt brauchen die Kinder allerdings einen Halt und wir wollen uns morgen die Kasbah von Ouarzazate anschauen, bevor wir weiterreisen.

Marrakesch für Kinder

Für Kinder ist Marrakesch ein kleines Abenteuer. Vom Anflug, bei dem man die schneebedeckten Berge des Hohen Atlas sieht und nach der Landung vom Flugzeug auf dem Rollfeld zum Flughafen laufen kann, über die verwinkelten Gässchen  der Medina, in denen die Bewohner interessanten Tätigkeiten nachgehen und es leckere Sachen zu essen gibt, bis hin zum Riad mit seinem Tauchbecken und Vögeln im Innenhof.

Drinnen

Im Inneren des Riad ist es still und kühl. Nur der Ruf des Muezzin dringt über den oben offenen Innenhof herein. Über enge Treppen erreicht man sein Zimmer oder die Dachterrasse. Von dort geht der Blick über die Dächer der Medina und dort wird auch das Frühstück im Sonnenschein serviert. Unten im Innenhof können die Kinder mit den Füßen im Wasser plantschen und kleine Vögel beobachten, die die Früchte der Bäume picken.

Draußen

Öffnet man die Tür, könnte der Gegensatz kaum größer sein. Es ist warm, laut und belebt. Menschen in traditioneller Kleidung eilen vorbei, führen Eselsgespanne oder rasen mit dem Motorrad durch die verwinkelten Gässchen. Weiter in Richtung der Suks sieht man mehr und mehr Handwerker und Ladenbesitzer bei der Arbeit. Hausfrauen und Angestellte tragen ihre Einkäufe nach Hause.

Besonders die Handwerker sind für Kinder interessant, da sie auf niedrigen Schemeln im Türrahmen sitzen und drechseln, Körbe flechten, Wolle zum Trocknen aufhängen, Nüsse knacken oder Elektrogeräte reparieren.

Der Höhepunkt der Altstadt ist der Djeema el Fna. Ein riesiger Platz, auf dem Köche, Gaukler, Musiker, Schlangenbeschwörer, Hennakünstler und Zahnärzte ihre Künste vorführen. Am frühen Abend ist besonders viel los. Haben die Kinder genug von dem Trubel, locken die umliegenden Restaurants mit Logenplätzen auf der Dachterrasse. Dort gibt es leckere marokkanische Gerichte, aber notfalls auch Pommes und Pizza. Der Durst wird mit frischgepreßten Säften gelöscht.

Am Ende eines erlebnisreichen Tages macht es den Kindern viel Spaß, durch die Gässchen zu flitzen und den Weg zurück zum Riad zu finden. In Marrakesch kann man es den Einheimischen gleichtun und die kürzeren Wege zu Fuß zurücklegen. Es gibt aber auch viele Busse und Pferdekutschen. Taxifahrer und Fremdenführer bieten ihre Dienste an.

Der einzige Spielplatz, den wir gefunden haben, war der im Reiseführer erwähnte im Harti-Park im Ville Nouvelle. Allerdings waren die Spielgeräte bis auf zwei riesige Betonsaurier abgebaut. Der Cyberpark, der von der Koutoubia-Moschee aus gesehen auf dem Weg liegt, bietet schöne, schattige Wege zwischen grünen Pflanzen, sowie einen Brunnen und kostenloses WiFi.

Essen

Das Essen in Marrakesch ist sehr lecker. Das Frühstück im Riad ist reichhaltig. Es gibt Brot, Pfannkuchen, Omelette, Feigenmarmelade, Früchte, frischgepreßten Säfte und Minztee oder Kakao. Falls man mittags trotzdem Hunger bekommt, kann man kleine Snacks am Straßenrand kaufen oder einen frischgepreßten Saft trinken. Abends gibt es Tajine oder Couscous mit Brot und Oliven. Die Eintöpfe gibt mit Huhn, Lamm oder vegetarisch. Als Gemüse gibt es im Frühling Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Aubergine und Kohlrabi. Das Essen ist mit Kreuzkümmel und Ähnlichem gewürzt, enthält aber nur manchmal scharfe Zutaten wie Chili oder Pfeffer. Die frisch zubereiteten Gerichte auf dem Djeema Eltern Fna werden wir bei unserem nächsten Besuch probieren. Der hygienische Standard entspricht nicht dem europäischen. Gläser, Geschirr und Besteck der Straßenstände werden nur mit kaltem Wasser abgespült. Zutaten, auch Fleisch, werden nicht gekühlt. Es empfiehlt sich, mitgebrachtes Besteck oder Brot zum Essen zu verwenden und vor jedem Essen gründlich die Hände zu säubern. In jedem Restaurant gibt es Waschbecken. Ansonsten gilt die Regel „Cook it, peel it or forget it“. Frisches Obst gibt es vor allem in Saftform. Gebäck ist sehr süß und klebrig.

Kinder

Marrakeschs Kinder haben wir nur flüchtig im Vorbeilaufen gesehen, da es, wie schon erwähnt,  keine Spielplätze gibt und die Riads eher von Ausländern als von Familien geführt werden. Abends gehen viele Kinder mit ihren Eltern auf den Djeema el Fna.

Toubkal-Nationalpark

Die vergangenen Tage sind wir am Rand des Nationalparks rund um den Jebel Toubkal gewandert. Wer Bergluft, steile Aufstiege und die erdigen Farben der Berberhütten mag, ist hier genau richtig.
Unsere Wanderwege liegen zwischen 1700 und 2300 Höhenmetern, das ist für die Kinder gut machbar. Die Bergwanderwege, die sich kreuz und quer durch den Nationalpark ziehen, beginnen fast alle in Imlil – unserem Ausgangspunkt. Selbst der Weg zum Gipfel des Jebel Toubkals startet hier.

Hier einige Impressionen von unseren Wanderungen nach Around (auch Armeed), zum Wasserfall des Flusses Mizane und zum Tizi n’Tamatert Pass auf 2279 m mit seinen wunderschönen Hängen mit Aleppo-Kiefern.