Waschen im Wald und in der Natur

Waschen und Baden im Wald sollte niemals mit chemischen Produkten wie Shampoo, Spüli oder Waschpulver stattfinden. Das schadet Tieren und Pflanzen sehr. Als Pilger und Waldläufer wollen wir die Kräuter, Gemüse und Früchte des Waldes essen. Moderne chemische Produkte würden somit auch unserer Gesundheit schaden und auf Dauer Allergien und Krebs verursachen. . Die Aktion […]

über Waschen im Wald und in der Natur — pilgerinkati

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Naturpark Ria Formosa – zu Fuß

Wir sind mittlerweile ganz im Süden von Portugal in Faro. Dort locken nicht nur sandige Strände, die Anfang April noch angenehm leer sind, sondern ein riesiges Naturareal namens Parque Natural da Ria Formosa.
Dieser Park umfasst jede Menge Marschland, Kanäle und naturbelassene Inseln, die ein großes Ökosystem und ein einmaliger Rückzugsort für seltene Wasservögel und Schalentiere sind. Das ganze Gebiet ist der Landuferzone vorgelagert und durch die Schienen der Küsten-Eisenbahn vom Land getrennt. Das geschützte Lagunen-System vor der Algarven-Küste fühlt sich schon wie ein bisschen Wildnis an, obwohl hier kein einziger Baum steht und bis auf ein paar kleinere Dünen auch keine Erhebung.

Nachdem ich die Familie zum Strand gebracht habe – dabei fährt man bereits mit dem Bus teilweise durch den Naturpark – starte ich meine kleine Wanderung durch den westlichen Teil des Ria Formosa, um die Wasservögel zu entdecken und auch die viele Krebse zu beobachten. Hierzu schon mal ein paar Eindrücke.
Morgen geht es dann per Boot weiter in den Naturpark, auch um verschiedene Inseln mit ihrer Fauna und Flora zu besichtigen.

naturpfad in den Bergen

Wie jedes Jahr sind wir wieder eine Woche in den Sommerferien in den Bergen. Wir leben auf einer AV-Hütte auf fast 2000 Metern und genießen die Natur und Wanderwege. Die Fotos unten zeigen unsere Pfade und was wir darauf entdeckt haben.

Wildnisfest 2016

Am vergangenen Wochenende waren wir im Haustadter Tal am Rand des Naturparks Saar-Hunsrück und haben zusammen mit Saarvival das Wildnisfest gefeiert. Dazu war die ganze Familie zum Tagesseminar inklusive Übernachtung eingeladen. Außer uns waren noch andere naturbegeisterte Familien da, sodass es unseren Kindern nicht langweilig wurde. Und wir haben wieder jede Menge Spaß beim Ausprobieren in der Natur erlebt. Seht einfach die Bilder-Galerie durch, um ein paar Ideen zu bekommen.

Im Wald und mit dem Wald leben

Was braucht man eigentlich, um draußen im Wald zu leben? Und wie fühlt sich eigentlich Wald an, wenn man drei Tage komplett dort verbringt? Eins kann ich dazu schon mal sagen: man nimmt ihn danach ganz anders wahr!

Aber der Reihe nach: Wir waren von Freitag bis Sonntag am letzten Wochenende beim Wildnistraining von saarvival.de und haben uns mit den Grundlagen des (Über-)Lebens im Wald beschäftigt. Das macht wirklich viel Spaß!
Dabei ging es um die klassischen Themen, sich eine Unterkunft zu bauen, Feuer zu machen, Wasser zu besorgen und abzukochen, und um Nahrung. Außerdem ging es um Wahrnehmung im Wald.

Was braucht man nun im Wald? Nun, als Unterkunft haben wir uns ums Camp einfach mit Tarps oder Hängematten ein einfaches Lager gebaut. Diese haben uns vor dem starken Regen am letzten Wochenende prima geschützt.

Dann haben wir geübt, wie man mit natürlichen Ressourcen ein Lagerfeuer entzündet – mit einem einfachen Streichholz. Kein Grillanzünder, kein Feuerzeug, kein Gaskocher!
Einfach trockenes Reisig und etwas Birkenrinde wirken Wunder… Ein Feuer ist nützlich und wichtig, wenn man draußen überleben will. Es wärmt, hebt die Stimmung und man kann sich damit etwas kochen.

Wasser braucht man auch zum Überleben, das weiß jeder! Uns fiel es am Wochenende reichlich auf den Kopf… Frisch gesammeltes Regenwasser kann man als Trinkwasser gut nutzen, wenn man es etwas mit Mineralien anreichert. Ansonsten haben wir eine einfache Quelle im Wald gefunden, von der wir Wasser abkochen konnten. Aber natürlich hatten wir auch Wasserkanister mit im Camp.

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Essen bzw. Nahrung bräuchte man eigentlich nicht:-) Zumindest der Theorie nach, denn ein durchschnittlicher Mensch hält es etwa drei Wochen ohne Essen aus. Da sollten drei Tage eigentlich kein Problem sein… Wir hatten aber trotzdem reichlich zu essen dabei und haben es genossen!

Und dann war noch die Wahrnehmung des Waldes, z.B. barfuß im Fuchsgang, und verschiedene Tätigkeiten im Wald. Auch hierzu einige Impressionen.

Zum Schluss waren wir uns alle einig: Wald fühlt sich wunderbar an und Leben im Wald kann uns sehr positiv verändern!

Laufen und Spielen am Rhein

Wir waren am vergangenen Sonntag am Rheinufer spazieren. Da war zum Glück noch nicht viel von den Auswirkungen der starken Regenfälle im Süden der Republik zu spüren. Im Gegenteil – wir hatten nachmittags Sonnenschein und der höhere Pegelstand lud natürlich die Kinder zum direkten Spielen am Wasser ein.
Wir waren im sogenannten Weißdeutschen Rheinwald rechtsrheinisch unterwegs, das ist nicht weit von Gernsheim und mit dem Auto sehr gut zu erreichen.

Hier ein paar Bilder von der Flora entlang des Ufers und wie die Kinder beim Muschelsammeln spielen.

Impressionen von den (kalten) Feiertagen

Auch wir waren die eher kalten Feiertage über mit den Kindern draußen. Hier ein paar schöne Bilder aus Flora und Fauna dazu.
Dabei hat mich vor allem überrascht, dass wir am nahegelegenen Teich im Erholungsgebiet einige Biberratten bzw. Sumpfbiber mit ihrem Nachwuchs gesehen haben!