Sinharaja Waldreservat

Sinharaja World Heritage SiteSinharaja Forest ist ein tropischer Tiefland-Regenwald im Südwesten Sri Lankas. Der Sinharaja Nationalpark zählt seit 1988 zum UNESCO-Weltnaturerbe und stellt eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete der Insel dar. Das Gebiet ist berühmt für seine immense Biodiversität und zahlreiche endemische Spezies.

Wir sind dort mit unseren Kindern und einem Führer zu Fuß unterwegs gewesen. Vor allem Affen, Eidechsen und Schlangen haben wir gesehen – neben der atemberaubenden Flora – und konnten unterhalb eines Wasserfalls baden gehen. Da wir während der Trockenzeit dort waren, gab es glücklicherweise so gut wie keine Blutegel.

Deniyaya – mitten im Regenwald

Wer seinen Urlaub in Sri Lanka verbringt und überall die gastfreundlichen Einwohner erlebt, ist der Zeit und vieler Sorgen entrückt. Die übrige Welt: egal.
Das gilt umso mehr, wenn man sich an abgelegenen Orten aufhält, die oftmals der einzige Zugang zu den Nationalparks sind. Deniyaya ist so einer.
Der Ort ist einer der Ausgangspunkte, um das Sinharaja Waldreservat zu erkunden – eingerahmt von Regenwald und Teeplantagen.

Der Weg nach Deniyaya ist lang und beschwerlich, denn die Straße von Galle oder Matara über Akuressa windet sich ins Hochland durch zig Dörfer, Brücken und Kurven hinauf. Man fühlt sich im Bus, der für die Strecke mehrere Stunden benötigt, teilweise wie in einer Schiffschaukel.
Belohnt wird man nach dieser Anreise mit einem wunderbaren Gefühl, mitten im Regenwald zu sein, und einem Ausblick, der anscheinend alle nur denkbaren Schattierungen von Grün aufzeigt!

Tangalle – bei Fischern zuhause

Tangalle ist ein kleines Fischerdorf an der Südküste Sri Lankas. Es zieht viele Touristen aufgrund der schönen Lage und herrlichen Strände an. Der Indische Ozean ist hier allerdings relativ rauh und oft kämpft man beim Schwimmen mit meterhohen Wellen. Mit Kindern gilt es aufzupassen!

Tangalle bietet mehrmals am Tag am Strand ein interessantes Schauspiel. Einheimische, Fischer und die Besitzer der strandnahen Guesthouses ziehen langsam aber stetig die Fischernetze an Land. Ein Vorgang der weit über zwei Stunden dauern kann. Am Ende wird der Fang begutachtet und an alle verteilt. Wer beim Netzeinholen mithelfen will, ist bei den Fischern sehr willkommen.

Bundala Nationalpark – einsam und ruhig

Etwa 15 km östlich von Hambantota liegt der Bundala Nationalpark, in dem Vogelbegeisterte sicher auf ihre Kosten kommen. Bundala ist ein Feuchtschutzgebiet, das neben vielen Vogelarten mit einer Elefantenpopulation, einer Vielzahl an Schildkröten und Krokodilen eine beachtliche Tierwelt aufweist. Der Nationalpark ist vergleichsweise ruhig und nicht von Besuchern überlaufen wie z.B. der bekannte Yala Nationalpark.
Bundala ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Sri Lankas. Auf einem etwa 62 qkm großen Areal leben ca. 200 Vogelarten. Der Park erstreckt sich über eine Strecke von 20 km an der Küste und weist mit seinen Lagunen, Stränden, Dünen und Dschungel eine vielseitige Flora auf.

Sri Lanka – Minneriya Nationalpark

Minneriya-Wildlife1

Zwischen Habarana und Polonnaruwa befindet sich rund um den antiken Minneriya Wewa (Stausee) der Minneriya Nationalpark, der für seine große Elefantenpopulation bekannt ist.
Von hier ist es auch nicht weit, die sehr alten Höhlentempel von Dambulla oder den atemberaubenden Monolith von Sigiriya zu besichtigen.

In und um Kandy – mitten in Sri Lanka

Kandy-LakeIn und um Kandy gibt es viel Sehenswertes und die Natur im Hochland ist besonders abwechslungsreich. Die Wälder um Kandy bieten eine große Vielfalt an landestypischer Flora, die man am besten in einem der vielen botanischen Gärten im Umland bestaunt. In den Bergen im Hochland findet man hingegen immer wieder Tee-Plantagen, die mit ihrem satten Grün jeden Besucher anleuchten. Wer möchte kann von hier auch einen Tagesausflug in das Tee-Paradies Nuwara Eliya machen.