Wandern im Parque Natural do Vale do Guadiana

Der Naturpark liegt nördlich von Vila Real de Santo Antonio im Alentejo Gebiet. Inmitten des 70k Hektar großen Naturparks liegt der Fluss Rio Guadiana, der sich malerisch zwischen Hügeln und tiefen Tälern entlang schlängelt und regelmäßig durch Tiden oder Regen überflutet wird. Daher kommt die üppige Flora an den Flussufern, die das Habitat vieler Reptilien und Wasservögel bietet. Auf dem Rio Guadiana kann man auch wunderbar Kanu oder Kajak fahren, um die Schönheit der Landschaft vom Wasser aus zu bestaunen. (Wir haben das tagszuvor gemacht und berichten dann noch darüber.)

Im Naturpark gibt es insgesamt neun ausgewiesene Wanderwege – Percursos oder kurz PR genannt -, die zum Teil relativ lange und abseits sind. Wir sind heute den ersten dieser Wege PR1 gegangen, der sehr nahe Mertolas, dem Herzen des Naturparks, beginnt. Entlang des Wanderwegs hat man immer wieder einen wunderschönen Ausblick auf den Fluss, die Flussufer und das Tal gen Süden. Und die üppige Vegetation lädt ebenso immer zum Anhalten und Bewundern ein. Wir haben das sehr genossen!

Lagos – Wandern zwischen Felsen und Meer

Heute sind wir die Küste westlich von Lagos entlang gewandert. Lagos liegt etwa 20 km westlich von Portimao an der Algarve. Dort bietet die Natur mit ihrer Küstenlinie eine filmreife Kulisse: Ständig wechseln sich hier mächtige Felsen, azurblaues Meer und Traumstrände ab. Und durch die großen Gezeitenunterschiede sehen die steilabfallende Karstfelsen mit ihren Eingängen immer wieder anders aus. Ich hoffe, die Bilder machen Lust auf Meer und mehr.

Naturpark Ria Formosa – per Boot

Heute haben wir das maritime Ökosystem auf dem Wasserweg erkundet. Beeindruckt haben uns dabei die verschiedenen Lagunen und Inseln, von denen wir auch vier angelaufen sind. Hier ein kleines Ensemble von Fauna und Flora aus dem östlichen Teil des Naturparks.

Naturpark Ria Formosa – zu Fuß

Wir sind mittlerweile ganz im Süden von Portugal in Faro. Dort locken nicht nur sandige Strände, die Anfang April noch angenehm leer sind, sondern ein riesiges Naturareal namens Parque Natural da Ria Formosa.
Dieser Park umfasst jede Menge Marschland, Kanäle und naturbelassene Inseln, die ein großes Ökosystem und ein einmaliger Rückzugsort für seltene Wasservögel und Schalentiere sind. Das ganze Gebiet ist der Landuferzone vorgelagert und durch die Schienen der Küsten-Eisenbahn vom Land getrennt. Das geschützte Lagunen-System vor der Algarven-Küste fühlt sich schon wie ein bisschen Wildnis an, obwohl hier kein einziger Baum steht und bis auf ein paar kleinere Dünen auch keine Erhebung.

Nachdem ich die Familie zum Strand gebracht habe – dabei fährt man bereits mit dem Bus teilweise durch den Naturpark – starte ich meine kleine Wanderung durch den westlichen Teil des Ria Formosa, um die Wasservögel zu entdecken und auch die viele Krebse zu beobachten. Hierzu schon mal ein paar Eindrücke.
Morgen geht es dann per Boot weiter in den Naturpark, auch um verschiedene Inseln mit ihrer Fauna und Flora zu besichtigen.

Ab nach Portugal und raus

Wir verbringen die nächsten 15 Tage in Portugal und möchten soviel Natur, Landschaft und Strand sehen wie möglich. Anfangen können wir heute in Lissabon, wo es auch ein paar ruhige und grüne Stellen und Parks gibt. Gefallen hat uns das schon mal sehr und dazu ist das Wetter hier freundlich mild mit viel Sonne!

 

Trinkwasser aus der Natur

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April 2015: Wir verbringen ein paar Tage in der Wüste Wadi Rum in unserem Urlaub in Jordanien. Die Stein- und Felswüste liegt im Südosten des Landes – geradewegs Richtung Saudi-Arabien. Wir haben einige Vorräte dabei, schließlich sind wir mit Kindern unterwegs, und achten vor allem darauf, nochmals einige Wasserflaschen zusätzlich einzukaufen, bevor wir in die Wüste starten. Wir bleiben insgesamt drei Tage dort und haben beim Start ca. 8 Liter Trinkwasser dabei, außerdem können wir noch ein, zwei PET-Wasserflaschen bei Beduinen im Camp kaufen.
Unser Wüsten-Trek inklusive Kamelreiten und Schluchtenwandern zwischen Felsen und Sanddünen wird wundervoll, mit bleibenden Eindrücken – auch die Nächte im Beduinen-Camp!
Mit unseren Aktivitäten gehen allerdings auch unsere Wasservorräte zuneige, sodass ich am Nachmittag des zweiten Tages beginne, Wasser aus dem offenen Wassercontainer abzufüllen, der in der Nähe des Camps etwas weiter oben steht. Das Wasser sieht prinzipiell klar aus. Ich nehme an, dass es Regenwasser vom letzten Winter ist und schon eine Weile im Container steht. Da es keine sichtbare Trübung oder Färbung hat, habe ich beschlossen, dass ich es trinken werde, um unsere Trinkwasser-Vorräte zugunsten der Kinder zu schonen. Aber nicht bevor ich es mithilfe von SODIS, also dem natürlichen UV-Licht der Sonne, behandelt habe! Das erscheint mir die einzige und (leicht) machbare Aufbereitungsmethode vorort in der Wüste für uns zu sein.

Ich fülle daher etwa je einen Liter in eine 1.5l-PET-Flasche, die von außen völlig unbeschadet ist und von der ich alle Aufkleber entfernt habe. Die Flasche schüttle ich noch kräftig und lege sie dann für ca. 6 Stunden in die pralle Sonne. Zwischendurch schüttle ich sie immer mal wieder durch. Und danach trinke ich es – ohne Probleme.

SODIS-Wueste

März 2017: Ich freue mich auf ein Seminar, oder besser Fachkurs, bei dem es um die Trinkwasseraufbereitung auf Reisen oder Expeditionen geht. Seit der Begebenheit in Jordanien habe ich noch ein paar Sachen bzgl. Trinkwasser hinzugelernt, allerdings nur theoretisch. Daher freue ich mich, nun mein Wissen anzuwenden bzw. zu erweitern bei einem entsprechenden Training draußen.

Klar ist: Ausreichend Wasser ist Voraussetzung für einen gut funktionierenden Körper. Aber es ist allzu oft mit Keimen und anderen Organismen durchsetzt. Durch den Menschen kommen noch Chemikalien und Abfälle hinzu. Also obwohl die Wasserqualität in Deutschland mittlerweile wieder recht gut ist, kann man, was Trinkwasser aus der Natur angeht, (zunächst) Fehlanzeige erleben. Daher geht es in unserem Kurs nach der Einleitung und der Thematik, was überhaupt Trinkwasser ist und was auch darin sein kann, zunächst ans Bestimmen verschiedener Wasserproben aus der Natur.

Wir schauen uns Teichwasser und Feldgrabenwasser an. Und riechen an Wasser mit richtig viel Dreck oder Wasser, in dem Tierreste (ein Fuchspfote) vorhanden sind. Die Frage dabei ist: Würde ich das Wasser trinken? Oder welche möglichen Schadstoffe könnten darin sein? – Gar nicht so leicht…

Danach gilt es, zunächst den gröbsten Dreck und Schwebstoffe irgendwie aus dem Wasser zu bekommen. Wir  experimentieren mit natürlichen Materialien, um einen Sediment-Wasserfilter zu improvisieren und können ganz passable Ergebnisse vorweisen. Überhaupt ist das „Experimentieren“ in dem Kurs das, was am meisten Spaß macht! Ausprobieren, Bauen, Improvisieren und irgendwie zu etwas Trinkwasser kommen, das macht Spaß und „trainiert“ für den Ernst- oder Reisefall.

Auch das Entsalzen von Meerwasser üben wir, um mit verschiedenen Materialien eine improvisierte Destille bauen zu können und so wenigsten ein Schnapsglas Trinkwasser aus Meerwasser zu bekommen. Ein paar Eindrücke von den erfinderischen und improvisierten Destillationen könnt ihr unten begutachten. Wir waren selbst erstaunt, was man alles mit ein paar Tüten oder einer Rettungsdecke bauen kann!

Wer Lust bekommen hat, das ganze selbst auszuprobieren, oder wer lernen will, wie und wo man Trinkwasser aus der Natur herbekommt, kann sich hier weiter informieren.

Auf Schnee fahren und Eis laufen

Die eisigen Temperaturen hatten unsere Gegend die letzten Tage weiterhin im Griff. Und wir hatten allen Grund nach Draußen zu gehen und die verschiedenen Formen des gefrorenen Nass wieder zu erleben.

An dieser Stelle dazu einige Winter-Impressionen aus dem Naturpark Odenwald und dem Neckartal.

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Sonnenuntergang über der Rodelpiste mit Blick auf den Melibokus

Und auf der Rodelpiste an der Kuralpe – mit Pause in der Sonne für die Kleinen.

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Der Neckar mit Eis und Blick auf den Königsstuhl mit Schnee

Eislaufen auf dem gefrorenen See inklusive Insel-Besichtigung in der Mitte, wo man sonst nie hinkommt…